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Schlecht schlafen wegen Funkstrahlung?
Tatsache ist:
Lokomotivführer erkranken überdurchschnittlich häufig an
Leukämie. Servicetechniker, die vor eine strahlende Antenne geraten,
weisen verbrennungsähnliche Haut- und Augenschäden auf.
Wenn auf dem Schulhausdach eine Mobilfunkantenne gebaut wird,
kann eine Reihe von Leuten nicht mehr gut schlafen. Unabhängig davon,
ob die Antenne schon in Betrieb ist oder nicht.
Damit der Gutachter die relativ schwache Mobilfunkstrahlung
beim Bett des Schlaflosen überhaupt messen kann, muss er unter anderem
zuerst folgende Störquellen beseitigen:
- Die WLAN-Antenne des Nachbarn auf der andern Seite
der Wand ausschalten.
- Das Drahtlostelefon und den Radiowecker vom Nachttisch
entfernen.
- Die Elektroheizung ausschalten.
Folgerungen:
- Hohe Strahlungsdosen sind erwiesenermassen schädlich.
- Die meisten Schlafstörungen entstehen aus der Angst vor der
Strahlung, nicht wegen der Strahlung selber.
- Strahlungsquellen in der Nähe des Betroffenen sind
störender als solche in der Ferne.
Massnahmen für guten Schlaf:
- Sendende Geräte mindestens 5m vom Bett weg stellen, übrige
elektrische Geräte mindestens 1m vom Kopfende des Bettes fernhalten
oder ausschalten.
- Abends nur leichte Mahlzeiten.
- Einen Schlaftee trinken sowie Lüften vor dem Schlafengehen.
- Ändern, was man ändern kann und sich keine Sorgen machen
über Dinge, die man nicht ändern kann.
Letzte Aktualisierung: 9.12.2008
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